Young Gods in Winterthur

Nun, am Sonntag, 29.08.2010 war noch das Konzert in Winterthur angesagt. Drei Gruppen spielten in der Steinberggasse in Winti und das Konzert war nicht wie die anderene Konzerte gratis. Es wurde ein Eintritt verlangt und man musste verschiedene Gegenstände vor dem Eingang an der Garderobe abgeben, weil diese Gegenstände in der Steinberggasse verboten ware. Schirme ! (es war bewölkt und es hätte regnen können) oder PET-Flaschen. Ich musste meine PET-Flasche (zu -.85 Franken) für 2.00 Franken deponieren !!! Verhältnisblödsinn nach meiner Ansicht. Was kann man mit einem Schirm denn alles anfangen ? Jemandem ein Auge ausstechen, sich vor dem Nass werden schützen oder sogar als Bratspiess für Cervelats brauchen ? Nun, bei der PET-Flasche war es mir klarer ! Ich hätte mir mit dem Mineralwasser den Durst stillen können und kein Bier konsumieren müssen. Oder einen Musiker mit Mineralwasser vollspritzen, oder die Flasche als Wurfgeschoss zum Protest gegen schlechte Musik missbrauchen, oder als mobiles Pissoir missbrauchen oder und überhaupt !!!

Ich hatte aber nur vor, das Konzert zu geniessen und bei der Heimfahrt keinen Durst zu leiden, am Konzert ein bis zwei Bierchen zu schlürfen und niemanden bewerfen. Das hätte ich auch mit dem Bier anstellen können! Naja, Securityleute sehen halt überall Terroristen *muahahahahaaaaa* sonst hätten sie keine Feindbilder und nichts abzusichern. Das erste Konzert war gut, das zweite Konzert war super, das dritte Konzert habe ich verpasst, weil ich mich auf den Heimweg machte.

Eigentlich war ich nur wegen den Young Gods gekommen, ich mag ihren typischen Industrial Rock und der passt noch gut zu der Industrie- und Studier-Stadt Winterthur mit den Firmen Sulzer, Rieter, Stadler Winterthur und der ZHAW.

Nun, als ich ging, war ich so fest in Gedanken versunken, dass ich sogar meine Mineralwasserflasche an der Garderobe vergessen habe, welche ich für ein Depot von 2.00 Franken deponiert hatte. Da steht sie nun verlassen und nummeriert mit der Nummer 202 im Büro (oder Fundbüro) der Organisatoren der 35. Musikfestwochen Winterthur mit den weiteren 250 vergessenen Schirmen, welche man an der Garderobe abgeben musste. Prost !

Ähnliche Beiträge:
Ein wenig enttäuscht
 Permalink

Ein wenig enttäuscht

... war ich schon, als ich nach dem Auspacken das T-Shirt von den 35. Winterthurer Musikfestwochen musterte. Genau da, wo die Rümpfe im T-Shirt waren, fehlte die Farbe! Der Druck war nach meinem Empfinden (ich bin heikel) nicht so schön und ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht. Nach meinem Telefonanruf beim Verkäufer, wurde mir bestätigt, dass dies reine Absicht sei: "Das isch äsoo" wurde ich belehrt. Doch meine Enttäuschung war deswegen nicht verflogen und ich reklamierte.

Nun am Freitag Abend werde ich nach Winterthur reisen und mein T-Shirt eventuell auswechseln. Falls es einen besseren Druck auf einem anderen T-Shirt hat. Trotz allem freue ich mich aber auf die vielen Gratis-Konzerte und danke den Organisatoren, den Sponsoren und der Stadt Winterthur, dass überhaupt die Möglichkeit besteht, einen so tollen Event zu organisieren. Irgendwie bin ich schon reuhig, dass ich nicht mehr in Winterthur wohne *sigh* 

Ähnliche Beiträge:
Young Gods in Winterthur
 Permalink

Die Wachau, dann Wien sehen und sterben

Ich lebe noch, obwohl ich durch die Wachau gefahren bin und Wien gesehen habe. Die Wachau war wunderschön, das Wetter stimmte, die Sonne schien. Ybbs, Melk mit Einkaufsstrasse und Stift und dann noch Krembs. Danach ging es relativ zügig nach Wien. Ich übernachtete noch bei einer sehr freundlichen Familie Werner, kurz vor Wien. Die Verpflegung war super. Da kein Restaurant im Dorf war, wurde ich auch am Abend gefüttert. Das Zimmer war nur 20 Euros per Nacht und Frühstück und für das Nachtessen wollte die Gastgeberin nur drei Euros. Ich hatte mehr als genug z'Nacht. Am nächsten Morgen regnete es, doch ich wollte weiter und noch vor 15:00 Uhr in Wien ankommen. Das schaffte ich auch, der Regen liess bald nach und die Sonne verwöhnte mich noch die letzten Kilometer bis Wien. Da fuhr ich zuerst an den Westbahnhof, um mein Ticket zu organisieren, dann fuhr ich nach Hütteldorf um auf dem Camping Wien West mein Zelt aufzustellen. Nach einer Dusche ging es wieder mit dem Postauto und der U-Bahn U4 auf den Karlplatz und in das Menschengewühle. Bald fand ich einen Fiaker und spendierte mir eine Rundfahrt durch Wien. Der Kutscher erklärte mir alles und für 65.00 Euros durfte ich auf die grosse Tour. Ich fühlte mich wie Kaiser Franz Josef, wie ich durch die Gassen und Strassen kutschiert wurde. Nach der Tour gab es in der Bierklinik ein Wiener Schnitzel vom Kalb und noch zwei, drei Radler. Dann lief ich wieder auf den Karlsplatz zurück und mit der U4 wieder nach Hütteldorf und auf den Camping Wien West zurück.

Heutem am 4. August 2010 bin ich mit dem Zug wieder zurück in die Schweiz gefahren, sitze zuhause und speichere alle 588 Fotos von der Kamera auf den Computer.

Empfehlung: Bei einer Übernachtung in Altenwörth -> Karl Werner, Schwemmgasse 3, 3474 Altenwörth.

 Permalink

Grein und ersters August

Heute ist der 1. August und ich habe keine Raketen mitgenommen. Nun ich hatte zwei schöne Tage mit viel Sonne und Begleitung während meinem Weg bis Grein. Dieser Ort liegt kurz vor der Wachau und ich hoffe, dass ich morgen nochmals dasselbe Wetter wie die letzten zwei Tage habe. Nun Passau ist passee und Wien liegt fast vor meinen Füssen. Vermutlich werde ich in zweiTagen in Wien sein und mir dann einen Nachtzug organisieren müssen, der mich wieder in die Schweiz zurück bringen sollte.

Wer das liest, schiesst bitte ein Raketli für mich in den Himmel.

 Permalink

Passau

Ich bin jetzt in Passau, in der coolsten WG der Stadt. Hierr darf ich meinen Blog schnell schreiben. Danke.

Also von Imst bin ich weiter und habe mein Etappenziel erreicht. Heute Abend bin ich in Passau angekommen, habe eine Wäsche gewaschen und bin an einem Studentenorganisationsbüro vorbeigekommen. Dort habe ich gefragt, wo ich Internet finde und bloggen kann. Der nette Student namens Matthias schickte mich zu Isabel (Nachträglicher Eintrag: Hoffentlich hat sie am Montag ihre Prüfungen gut überstanden) und ich schreibe jetzt auf ihrem Computer, was mir so passiert ist. Es ist viel passiert, ich habe eine Heilquelle besucht, ich habe in Altötting die Läden mit all den Marien bestaunt und heute habe ich eine Gruppe Radfahrer ein Stück begleitet. Auf dem letzten Stück Weg habe ich mich noch verfahren und musste eine geschlagene Stunde mein Velo bergauf schieben. Fluchend undsoweiter habe ich aber doch noch den Weg nach Passau gefunden und wohne für eine Nacht im Rotel Inn. Morgen geht es planmässig weiter. Das finde ich nur schön und das Wetter soll nach drei Tag Regen besser werden.

 Permalink

Velo fahren

Hallo und guten Abend, ich bin jetzt in IMST am Inn. Angefangen hat dieser Schmerz vor einer Woche, als ich mich entschied von Chur nach Wien zu fahren. Wie weit ich komme, sei noch dahin gestellt und ich werde nach und nach berichten, wo ich bin und was ich erlebt habe.

Vorgestern, Samstag, 24. Juli bin ich noch in Seuzach am Helferfest gewesen. So ein, zwei Gin Tonic habe ich glaubs schon getrunken und am Sonntag, 25. Juli bin ich mit dem ersten Zug nach Chur zurück gefahren. Diese Feste mit Ste arten immer ein wenig aus und es wird immer früh am Morgen, bis man sich verabschiedet. So war es in Seuzach ca. 5 Uhr Morgen und in Chur ca. 8 Uhr Morgen, als ich mich dann endlich ins Bett legte. Um 12 Uhr ging ich dann auf den Bahnhof und um 1 Uhr war ich im Zug Richtung St. Moritz, wo ich ca. um 15 Uhr ankam.

Von da an pedalte ich in richtung Chapella und parkte auf dem Zeltplatz von Chapella, wo gerade das Festival Chapella ein wenig weiter oben zu Ende ging. Tja ...

Am nächsten Morgen stand ich früh auf und fuhr einmal Richtung Zernez, wo ich ein Morgenessen erhielt. Dann ging ich noch ein wenig einkaufen (Orangensaft, 2 Brötli und 2 Äpfel) und fuhr dann Richtung Schweizer Grenze. Ach war das eine Plage, der Radweg führte mich auch nach Guarda, ein Aufstieg von 5 km und 500 Meter Steigung erwartet mich. Dafür war ich wenigstens im Dorf von Schellenursli. Weiter nach Landeck, wo ich noch ein paar grusige Toscanelli einkaufte und weiter nach Imst, wo ich jetzt an einem PC sitze und diesen Bercht schreibe. Nun ich gehe jetzt noch eine Toscanelli rauchen und dann meine müden Knochen strecken.

Morgen geht es wieder früh auf. Denn, wenn ich das Ziel erreichen will, muss ich mindestens 100 Km pro Tag abpedalen.

Servus und gute Nacht.

 Permalink

Meine erste Mohnblume

Meine erste Mohnblume im Blumenkistlein auf meinem Balkon.

Zart wie ein Seidenpapierdrachen flattert sie im Wind hin und her. Erst heute Morgen geschlüpft! Wie lange hält sie es wohl aus ?

 Permalink

Das Leben ist tödlich

Das Leben ist tödlich. Unweigerlich.

... und Sport ist Mord !!!!!

 Permalink

Pfingsten 2010

An Pfingsten kann man viel erleben, wenn man will. Ja, wenn man will, dann schon. Nun, ich wollte und stürzte mich in den Samstag. Motorrad fahren war angesagt. So kurvte ich am Nachmittag in den Tälern Graubündens herum. Doch bald hatte ich kalt und kehrte wieder nach Hause zurück. Auf dem Balkon wärmten mich die letzten Sonnenstrahlen. Das war der Samstag.

Der Sonntag konnte spannend werden. Nun, er wurde es erst am Anfang. So gegen 12:00 Uhr Mittag fuhr ich mit dem Velo der Plessur entlang an den Rhein, wo Corrado Filipponi und sein Kanutenkollege Peter Schmid zu einem Weltrekordversuch starteten. Ich fand die Stelle und es waren schon viele Medienschaffende am Werk. Es wurde fotografiert, gefilmt, interviewt, geredet und geworben. TeleZüri, ein paar Fotografen, ein Stadtpräsident und ein Erfinder waren vor Ort. Nicht zu vergessen das Publikum, das Care-Team und die Paddler. Dann der Start um 12:00 Uhr, alle standen sich im Weg, wollten ein Foto von dem beiden Paddlern knipsen. Das sie nicht gerade in den Rhein fielen beim Knipsen, grenzte an ein Wunder. Ich habe mir ein Plätzlein weg vom Rummel gesucht und konnte die beiden Weltrekordanwärter gemütlich filmen. Als der Spuk vorbei war, nahm ich mein Velo und setzte meinen Weg fort in Richtung Ilanz.

Ich fuhr den Rhein aufwärts, dann über die Brücke nach Felsberg, weiter an Domat/Ems vorbei nach Reichenau. Kurz vor Reichenau am Bahnhof organisierte ich mir noch eine leere Petflasche, um unterwegs noch den einten oder anderen Schluck Wasser zu geniessen. Das Wetter war wunderbar warm und trocken. In Bonaduz gönnte ich mir eine Pause auf der langen Bank auf dem Dorfplatz und studierte die Wahlplakate, während ich getrocknete Birnenschnitze und einen Schluck kühles Wasser genoss. Dann machte ich mich auf den Weg nach Versam. Die elend lange Steigung durch den Wald machte mir schon etwas zu schaffen. Dafür genoss ich wiederum die leicht abschüssige Strasse bis zur grünen Eisenbrücke.

Nach der Eisenbrücke quälte ich mich hoch nach Versam. Unterwegs wurde ich noch von einem unglücklichen Velofahrer nach einem Ersatzschlauch gefragt. Leider war ich nicht voll ausgerüstet, denn ich befand mich auf einem Sonntagsfährtlein, und konnte dem Pannenfahrer nicht helfen. In Versam sah ich, dass die obligate Beiz schon fast zum überquellen voll war. Ich fragte ein Paar, auch Velofaher, ob neben ihnen noch frei war. Stühle wurden geruckt, Rucksäcke umgelagert, den Hund unter den Tisch gezogen und sofort war da Platz für mich. Wir redeten so über das Velo- und das Töff-fahren und schon wurde mir der Most spendiert. Danke nochmals dem Spender aus Trun/GR. Wir gaben uns noch gegenseitig Tipps, wo es schön zum Velo fahren ist und verabschiedeten uns. Ich fuhr weiter nach Ilanz, jetzt wo es nur noch geradeaus oder bergab ging, hatte ich das ewige Grinsen um den Mund. In Ilanz nahm ich wie immer das Züglein nach Chur.

Den Montag genoss ich mit ausruhen, relaxen, sünnelen, herumliegen, lesen, Musik hören, netzwerken und internetten.

 Permalink

HIGA 2010

Was me an der HIGA nid alles astelle cha !

Hütt isch es kei schön Wätter gsi und ich ha nid gwüsst, was ich an somene rägnerische Tag mache sell. Also han ich beschlosse, an d'HIGA z'goh. Das isch sone Gewerbemäss in Chur, eigentlich eher für Lütt mit Gäld und Inträssi für neui Kuchi-Irichtige, Fänschter, Türe, renovierti Dächer, Umbaute, Aabaute, Hushaltsgrät, Whirlpool, Wintergärte, Swimmingpool-Überdachige und Wii. Vor allem Wii. Es hett sicher zäh Ständ mit Wii-Deguschtatione gha. Und dert sinn denne die meischte Lütt ghoggt. Bi dene andere Ständ sind eher ganz armi Ussteller mit miede Auge gstande und hänn sich d'Bei in Buuch gstande. Glangwiilti und enttüschti Gsichter, well alli eso desinteressiert witer gloffe sind. Nid emoll e fuule Spruch hänn si gheie loh. Bi eim Stand, wo eso renovierti Ziegel usgstellt gsi sind, bini e bitz am luege gsi, scho isch dr Stadnbsitzer cho froge, öb ich Inträsse heig. Ich hanen leider au miesse enttüsche, well ich jo kei eiges Huus ha und mis Dach nid renoviere will. Er isch denn ganz enttüscht gsi. Aso ich wünsch ihm au an dere Stell, dass er wenigschtens ei Uftrag überchunnt oder au meh. Eifach eso ane Mäss und die Standmieti zahle und nid emoll öppis verchauffe, das würd sogar mich deprimiere. Ich bi denne witers gloffe und bi schlussändlich ufere Bühni gstande, wo eine vo mir e Fotti gmacht hett und denne eso künschtlich ane Frau ane gschobe hett. Ich ha immer gschraue "nöcher an die Frau ane", aber er hett nid glost. Denn hani mer no e Autogramm vo dere Frau lo organisiere. Hejo, wenn i denn scho zur Beluschtigung vom Volk sell ane stoh, denn will ich au e Autogramm vom "Star". E nätte Herr hett mer denn das Autogramm organisiert bi dere Dame, wo grad in der Schminki gsässe isch. Jo denn bini witers gloffe und am Massagestand vone paar Japanierinne glandet. Eini hett mi grad iigspanne und mich mit eso Apparätli massiert. Ich has natürlich grad usgnützt und sie isch mit Fliss um mich umme tanzt und hett massiert. Fascht hätt sie mer no s'Portemonnaie use massiert, aber ich ha derzue gmeint, ich heig jetzt kei Stütz, was au gstumme hett. So bini denn dusse no bitz de Wurschtständ und hammer mit em letschte Batze no e Hemmberger Wurscht am Velostand bstellt und gässe. Denn bini no bitz in d'Stadt in's Cafe Arcas, woni no e paar alti Gsichter vo der deep gseh ha. Tja, Chur isch chlii .....

Isabelle Wieland und ich

 Permalink
Next1-10/25