Winterwanderung 2

Am Sunntig, 21. Dezember 2008 bini wieder emoll losgloffe in Richtig Bruederhuus. Dört bini denne witers nach Eschenberg und vo dört bini abe und uffe und uf der Kyburg glandet. Woah isch das stotzig gsi dert uffe z'lauffe. All die viele Stäägeli hänn mi grad fertig gmacht. Drumm hani in Kyburg e glaini Pause iigleggt und en Orange gässe. Denn bini witers in Richtig Ettenhusen, dört durch's Dorf dure und über d'Fälder in Richtig Billikon. Kurz vor Billikon, bevor s'wieder dr Wald ab goht, bini no ufenes Bänggli gsässe und ha mer nomol e Orange gschellt. E Wage mit zwei Ross vorne dra isch denn no an mir vrbii grösslet und dr Kutscher hett mer grad no Griezi chönne sage, bevor er d'Ross wieder an de Zügel hett miesse näh um sie vorem Galopp z'stoppe. Nach dere glaine Pause bini denne dr Wald durab bis an's Bächli und denne über d'Fälder in Richtig Kemptthal. Woni bi de Ghöft vrbiicho bi, wo dr Hund vor dr Hustüüre bällt hett, hani dr Wägwiiser nomoll konsultiert und bi denn aber in Richtig Rossberg abzwigt und denne schlussändlig im Töss unde glandet. Jo, eso bini ganzi 5 Stund im graue näblige und rägnerische Wätter ummegstieflet und hamer dr Sunntignommittag um d'Ohre gschlage. *piff-paff-puff* jetzt hogg ich wieder diheim in dr gmietliche warme Stube.

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Winterwanderung

Am Sonntag, 07.12.2008 bin ich mit dem Zug nach Wald gefahren. Dort habe ich das Postauto bis nach Faltigberg genommen. Von dort aus haben mich die Wanderwegweiser durch eine verschneite Landschaft bis auf die Farneralp geführt. Auf der Farneralp habe ich zu Mittag gegessen und bin dann wieder weiter zum Skiliftende, dann durch den Wald nach Tann. Kurz vor dem Weiler Tann lachte mich die Sonne durch die Wolken an. Ich blieb eine Weile auf dem Weg stehen und genoss diese wärmenden Sonnenstrahlen. Dann wanderte ich weiter durch den hohen Schnee, der meine Schuhe und meine Jeanshosen nässte. Wieder auf dem Faltigberg angekommen, fuhr mir gerade das Postauto vor der Nase ab. Also entschied ich mich spontan nach Wald hinunter zu laufen. Unterwegs, nach ca. 10 Minuten stiess ich auf den Gasthof Lauf und legte eine Kaffepause ein. Ich setzte mich so hin, dass ich die Sonne sehen konnte. Das Schauspiel war überwältigend mit den vorbeiziehenden Nebelschwaden, dem Vogelhäuschen und den fleissigen Vögeln, die Kernen pickten, den blätterlosen Bäumen und der Dekoration im Raum mit blätterlosen Zweigen. Teilweise sah ich nur noch in schwarz/weiss, ausser ich schaute auf eine der roten Glasvasen mit Kerzen drin. In dem Moment tat es mir leid, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte. Ich machte mich aber bald wieder auf den Weg abwärts, denn ich wusste nicht, wann es dunkel wurde und ich dann noch den Weg nach Wald finden würde. In Wald angekommen, verpasste ich auch noch den Zug zurück. So fuhr ich mit dem Zug nach Rapperswil. Es war einfach ein erlebnisreicher und sehr schöner Advents- und Wintersonntag.

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