Den Vogel abgeschossen

Heute bin ich nach Bern um an der OpenExpo in Bern teilzunehmen und ein bisschen zu netzwerken. Eigentlich interessierte mich nur die Open Source Ecke, trotzdem schlenderte ich noch durch den Rest der Messe. Dann stand ich am Stand von Freddie Casymir, den ich schon lange kannte und mich freute ihn wieder zu sehen. Wir tauschten ein paar unwichtige Worte und wünschten uns einen schönen Tag. Danach lief ich ein wenig im Open Source Bereich herum und informierte mich hier und da und dort, von wo ich noch eine CD mit der aktuellsten Version mit nach Hause nahm. Nun der ganze Besuch dauerte eine knappe Stunde und ich entschloss mich noch den neuen Bärenpark zu besuchen. Nicht schlecht das Gehege, alles super abgesichert und in der Wiese sonnte sich der Bär. Weiter hinten, ein wenig abgeschottet vom Bär graste die Bärin im Gras herum und die beiden Jung-Bären-Rookies (jööö, sind die härzig) tollten zusammen in der heiteren Märzensonne herum. Es gab vieles zu Lachen, wenn man den beiden putzigen Petzen zuschaute. Doch ich machte mich auf den Weg zum Bahnhof mit einem Abstecher zum Bundeshaus um eine Schweigeminute einzulegen und das Bundeshaus anzuschauen. Nun es ist immer noch dasselbe Haus wie immer, aber ich fand es einfach schön so in der Sonne zu stehen und das Haus zu begutachten. Basta! Dann ging ich auf den Bahnhof und nahm den Zug nach Zürich. Ich war schon eingestiegen und hatte mich bequem hingesetzt, da kamen noch zwei junge Männer und der einte fragte mich ob da noch ein Sitzplatz frei wäre. Natürlich! Entgegnete ich und stöpselte meine Ohren mit Musik voll und las ein wenig Neue Tsüüri Tsiitig. Die zwei redeten eifrig miteinander und ich las so vor mich hin und nickte ein. Dann kurz vor Zürich, als ich wieder vom Bremsen erwachte, fragte mich der Jüngere der Beiden, ob ich irgendwie berühmt oder bekannt sei, Musiker oder sonst etwas. Ich antwortete ihm, dass ich keine wichtige Person sei, sonder ein ganz normaler halt mit einem Allerweltsgesicht. Nun wollte er noch wissen, ob ich noch weiter mit den Zug fahren würde Richtung Winterthur. Doch auch das verneinte ich, fügte aber hinzu, dass ich früher schon in diese Richtung weiter fuhr. Aber jetzt wo ich in Chur wohnen würde, müsste ich halt den Zug wechseln. Am Schluss stellte sich heraus, dass wir an derselben Messe waren und an denselben Ort zurückfahren. Wir teilten uns wieder das Abteil im anderen Zug und unterhielten uns über dies und das und wen wir alles kennen in Chur. Ich sage nur noch, die Welt ist klein und Chur ist noch viel kleiner, wenn man Informatiker ist.

Allegra!

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